Drei goldene Regeln für erfolgreiches Personalmarketing

Was macht erfolgreiches Personalmarketing aus? Bedeutet es als erster jedem Trend nachzurennen oder immer die größten Anzeigen zu schalten und die dicksten Budgets zu verfeuern? Mitnichten! Trends setzt sowieso nur der, der sich an keine hält. Erfolgreiches Personalmarketing fängt viel früher und sehr viel grundlegender an: bei der Zielgruppe. Nur wer seine Zielgruppe genau kennt, weiß, was sie bewegt, wovon sie sich angesprochen fühlt, welche Bedürfnisse sie hat und wo sie sich herumtreibt, hat beste Aussichten auf Erfolg bei Umsetzung der eigenen Personalmarketingstrategie. Doch wie gehen Personalmarketing-Helden dabei vor? Um dir den Arbeitsalltag zu erleichtern, kommen hier daher drei goldene Regeln, die dein Personalmarketing erfolgreicher machen:

1. Setze deinen Fokus

Sehr gutes Personalmarketing richtet sich nie an die gesamte Bevölkerung. Außer vielleicht bei der Deutschen Bahn. 🚄 Es nimmt vielmehr eine kleine Gruppe in den Fokus, die ein grundsätzliches Interesse an deiner Arbeitgebermarke oder deinen Jobs hat oder haben könnte und somit aktuelle oder potenzielle Kandidaten darstellt. Konzentriere dich bei all deinen Aktivitäten also genau auf diese Zielgruppe und stimme dein Employer Branding und Personalmarketing exakt auf deren Bedürfnisse ab.

2. Sammle Daten und Fakten

Employer Branding-Botschaften sollten genau auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten sein, um mit den Maßnahmen nur Personen zu erreichen, die zur identifizierten Zielgruppe gehören und somit Streuverluste zu vermeiden. Um das so effizient wie möglich erreichen zu können, musst du Einstellungen, Meinungen, Verhaltensweisen und Mediennutzungsgewohnheiten deiner Zielgruppe analysieren. Alles, was dir hilft, ein möglichst genaues Bild der Menschen zu bekommen, die deine Arbeitgebermarke oder deine Jobangebote interessant finden, wird in die Analyse mit aufgenommen.

Folgende Merkmale bieten sich zur Bestimmung der Candidate Personas im Personalmarketing an:

  • sozio-demographische Merkmale wie beispielsweise Alter(sgruppe), Geschlecht, Wohnort, Beruf, Bildung, Einkommen oder ähnliches
  • psychografische Merkmale wie Lebensstil, Werte, Wünsche, Meinungen, Einstellungen, Vorurteile, und anderes
  • Konsummerkmale wie Freizeitverhalten, Mediennutzung und mehr

Mit diesen Daten und Fakten kennst du deine Zielgruppe also fast besser, als dich selbst.

3. Hör‘ zu, wenn deine Zielgruppe spricht

Wer erfolgreiches Personalmarketing betreibt, der beschäftigt sich auch damit, wo sich seine Zielgruppe aufhält, worüber und wie sie über Dinge denkt und spricht. So analysieren Personalmarketing-Helden also zum Beispiel Nutzerdaten ihrer Karriereseite, der Social-Media-Kanäle und weiterer Anwendungen. Und überprüfen ihrer Erkenntnisse regelmäßig. Sie ziehen wertvolle Schlüsse, um ihre potenziellen Bewerber schließlich zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, über den richtigen Kanal und auf die passende Art und Weise anzusprechen und als Bewerber zu gewinnen.

Eine sorgfältig durchgeführte Zielgruppenanalyse nimmt einige Zeit in Anspruch und bedarf zudem regelmäßiger Überprüfung. Ein Aufwand, der sich aber mehr als lohnt. Mit dem genauen Wissen über die Zielgruppe kannst du deine Maßnahmen schneller und effizienter planen, dein Personalmarketing-Budget gezielt und ohne Streuverluste einsetzen, besser auf Bedürfnisse von Kandidaten eingehen und verlierst nie aus den Augen, wem du deine Vakanzen anbietest.

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